Heilquelle und Schatzlöcher in Dießen am Ammersee

Es war ein sehr sonniger Tag, als wir bei der Quellen-Expedition zur Mechthildisquelle vom Parkplatz Marienmünster aufgebrochen sind. Entlang dem Bachweg fanden sich viele Pflanzen, wie Mädesüß oder Bachnelkenwurz, von Efeu umrankte Bäume und herrliche Ausblicke über den Ort Dießen, den Ammersee bis nach Andechs auf der gegenüberliegenden Seeseite.

Unser Weg führte uns durch eine ehrwürdige, alte Lindenallee zum Schatzberg.

Es gibt eine Sage, nach der die 3 Saligen einen Schatz im Schatzberg vergraben haben sollen – gehört bei  Natura Naturans. Dazu existieren noch Schatzlöcher, die wir aufsuchen wollen. Zuerst wandern wir aber zur Mechthildisquelle und verweilen in Ruhe, trinken das Wasser und benetzen uns Augen und Gesicht, da das Wasser gut sein soll für eine bessere Augensicht. Es ist sehr still und angenehm und die Sonne scheint warm durch das lichte Blätterdach. Wir singen für die Quelle und die Naturwesen am Platz. Wir spüren den Zauber, der von diesem Ort ausgeht und sind sehr berührt.

Dann gehen wir durch den hellen Buchenwald, riechen den Duft der Pflanzen und Bäume und kommen an einen Aussichtspunkt, der weit nach Raisting und in die Landschaft zeigt. Es ist wunderbar, hier zu verweilen und so machen wir unsere Brotzeit.

Eine Treppe führt vom Aussichtspunkt hinab und wir stehen vor den „Schatzlöchern“. Eines ist mit Geäst und Holzstangen zugelegt und dahinter verbirgt sich ein Versteck -wohl für Kinder- mit verschiedenen Utensilien. Eine Teilnehmerin versucht, sich in das andere Schatzloch zu legen, um die Energie wahrzunehmen. Sie erzählt, es ist wie Vakuum, ganz abgeschirmt von der Welt, so kommt es ihr vor und es riecht nach Erde und Blätter. Danach machen wir uns auf den Rückweg durch den wunderbaren Wald und kommen wieder am Parkplatz an. Es war ein herrlicher Quellentag am Schatzberg. Die nächste Quellen-Exkursion folgt schon bald – jeden Monat besuche ich mit Teilnehmern eine andere Quelle – und darauf freue ich mich schon wieder.